Blick auf den Bau: Juli

30 Jul 2022

Es ist Sommer, die Cafés füllen sich, und das erste Halbjahr 2022 ist schon wieder vorbei. Die Zeit vergeht wie im Flug, und ehe man sich versieht, steht die Bausaison wieder vor der Tür. Ob die Sonne scheint oder nicht – die Neuigkeiten und Entwicklungen in diesem Sektor gehen wie gewohnt weiter. So sind z.B. die Zeitungen voll von Nachrichten über neue flexible Wohnungen, ist die Kreislaufwirtschaft ein heißes Thema und suchen viele neue (internationale) Studenten eine Wohnung für das kommende Studienjahr, was nicht immer leicht ist. Das alles lesen Sie in der brandneuen Juli-Ausgabe von „Blik op de Bouw“.

Der Bau flexibler Wohnungen bringt Herausforderungen mit sich
Das Kabinett möchte, dass jedes Jahr 15.000 flexible Wohnungen gebaut werden. Nach Angaben des „Planbureau voor de Leefomgeving“ (PBL) kommt der Bau dieser Häuser in den Niederlanden jedoch nicht voran,  schreibt die NOS. Derzeit verzögern sich Projekte oft durch Personalmangel, unzureichende Investoren und die Suche nach dem richtigen Bauplatz –  obwohl flexible Wohnungen ein schneller und nachhaltiger Ausweg aus der aktuellen Wohnungskrise sind. Deshalb ist es auch dringend erforderlich, dass die Regierung Lösungen für die Herausforderungen beim Bau flexibler Wohnungen findet, denn wir sind dafür bereit und der Markt auch.

Zirkuläre Baumaterialien
Der niederländische Bausektor entwickelt sich rasant. Im Hinblick auf die Nachhaltigkeit müssen jedoch noch große Schritte gemacht werden. Laut einem neuen Bericht von „Circle Economy“ sind derzeit nur 8 Prozent der verwendeten Baumaterialien zirkulär – so eine Schlagzeile auf Architectuur.nl. Obwohl 88 % des Baumaterials recycelt werden, wird wertvoller Bauschutt in diesem Prozess für minderwertige Zwecke wie den Straßenbau verwendet. Nur 8 % des Materials werden tatsächlich für hochwertige Anwendungen verwendet. Diese Zahlen zeigen, dass es im Bausektor noch viel Raum für Verbesserungen gibt. Bei Daiwa House Modular Europe hat dieser Punkt höchste Priorität. Deshalb tun wir alles, was wir können, um so nachhaltig, zirkulär und sauber wie möglich zu bauen und möglichst viel Material wiederzuverwenden. Und dieses Engagement wird belohnt. So haben wir im Juli stolz  die Stufe 5 der CO2-Leistungsleiter erreicht.

Studenten ohne Zimmer
Die Wohnungskrise in den Niederlanden betrifft alle, auch (internationale) Studenten. Sie nimmt sogar so ernste Formen an, dass Universitäten internationale Studenten auffordern, nicht nach hier zu kommen, wenn sie noch keine Unterkunft gefunden haben, heißt es in „Het Parool“. Die Zahl internationaler Studenten steigt von Jahr zu Jahr, aber die Zahl der geeigneten Wohnungen für diese Zielgruppe wächst nicht mit. Laut der Wissensplattform „Kences“ ist die Knappheit an Studentenwohnungen im letzten Jahr um 20 Prozent gestiegen, und dieser Anstieg wird in den kommenden Jahren noch weiter zunehmen. Deshalb bauen wir derzeit auch mehrere Studentenhäuser in den Niederlanden. Dazu gehört u.a. der Bau von 333 Studentenwohnungen im Leerpark in Dordrecht. Auch haben wir vor kurzem den Vertrag für den Bau von 78 semi-permanenten Wohnungen in Eindhoven für nationale und internationale Studenten unterzeichnet.